Open-Source-Plattform ownCloud erreicht 8 Millionen User

Die Cloud-Plattform ownCloud hat nach Angaben der Firma ownCloud, Inc. die Zahl seiner Benutzer im vergangenen Jahr auf 8 Millionen verdoppelt. Das ist verständlich, denn ownCloud ist inzwischen zu einer stabilen Lösung geworden, die auch von großen Unternehmen und Organisationen eingesetzt wird. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum: Für 2016 erhofft sich ownCloud eine erneute Verdopplung der User-Zahlen.

Das Tolle ist, dass ownCloud frei verfügbar ist und mit überschaubarem Aufwand aufgesetzt werden kann. So wird die eigene Cloud mit Dokumentensynchronisation, Kalendern und vielem mehr für jede/n möglich. Datenkraken wie Google werden so zunehmend überflüssig. Natürlich bietet das Ökosystem von Google noch einiges, was ownCloud noch nicht hat - Google Docs zum Beispiel. Doch auch bei der Online-Bearbeitung von Dokumenten, die bisher bei ownCloud auf das rtf-Format und wenige User beschränkt ist, will die freie Plattform aufholen. Eine Kooperation mit der Firma Collabora, die eine Online-Version von Libre Office entwickelt, soll es möglich machen.

Insofern wird ownCloud wohl künftig noch interessanter für Anwender, die eine Cloud-Lösung ohne Preisgabe sensibler Daten suchen.

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Über den Autor

Martin Peth
Geschäftsführender Gesellschafter bei SYSTOPIA

Martin Peth ist Diplom-Regionalwissenschaftler und systemischer Organisationsentwickler mit Blick für Technik und Prozesse. Mit seiner über 10-jährigen Nonprofit-Erfahrung kennt er die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen von Vereinen und Verbänden.